SG92 I – SpVg Ländchen/Sieberath 5:1 (2:0)

Kantersieg im Hellenthaler Derby

Die SG 92 fährt auf dem Blumenthaler Sportfest den dritten Sieg in Folge ein und rangiert aktuell mit einem Spiel weniger auf dem neunten Tabellenplatz.
Auf einem gut bespielbaren Rasenplatz sahen die vielen Zuschauer auf dem Blumenthaler Sportfest eine am Anfang stärkere Sieberather Mannschaft aus dem Ländchen. Die Männer um Coach Wirtz bekamen zunächst keinen Zugriff ins Spiel und wussten sich nur mit Fouls in Strafraumnähe zu helfen. Zwei gut getretene Freistöße von Joepen fanden jedoch beide Male ihren Meister in dem an diesen Sontag überragenden Soens. Nach gut 15 Minuten kam unsere Mannschaft besser ins Spiel und konnte den ersten Torabschluss in Person von Linden verbuchen.

Nur knappe 10 Zeigerumdrehungen war es dann soweit. Über mehrere Stationen spielte sich die Heimmannschaft den Ball bis 26 Meter vor dem gegnerischen Tor zu, ehe Züll einen Distanzschuss an den Innenpfosten schoss und dieser in einer Wasserlache im Fünfmeterraum liegen blieb. Jedoch schaltete in diesem Moment nur Hamelmann und schob zum zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften 1:0 ein. Fortan an war es dann aber unsere Mannschaft, die das Tempo und das Kommando im Spiel übernahm. In der 35 Minute machte der zweite Außenverteidiger Dederichs nach erneuet guter Spielverlagerung dem Namen Sonntagsschuss aller Ehre. Aus gut und gerne 30 Meter schlenzte er den Ball über den gegnerischen Torwart hinweg ins lange Eck. Bis zur Pause ergaben sich noch jeweils eine gute Möglichkeit auf beiden Seiten, wobei ein Spieler aus dem Ländchen freistehend vor Soens verzog und Linden einen Ball sich zu weit vorlegte. Somit ging es mit einer, man sollte es meinen, beruhigenden 2:0 Führung in die Pause. In der Pause sprachen die Trainer noch davon, dass die Ordnung weiterhin gehalten werden muss, was jedoch in den ersten 10 Minuten nach Wiederanpfiff nicht gelang. Es konnte kaum noch Zugriff im Mittelfeld gefunden werden und viele Bälle wurden zu schnell verloren. Das Team aus dem
Ländchen wusste jedoch zu keiner Zeit im zweiten Durchgang Profit daraus zu schlagen, da unter anderem mit Klein und über 90 Minuten der wohl zur Zeit beste Akteur bei der SG 92 Niesen in der Defensivarbeit zu überzeugen wussten. In der 55 Minute war es dann nach einem Standard abermals Hamelmann der seine gute Schusstechnik zu nutzen wusste und schloss einen Schuss aus 15 Meter flach ins untere rechte Eck ab – 3:0.
Somit war der Zahn gezogen und der Gegner versuchte zumindest den Ehrentreffer zu erzielen. Bevor dies jedoch in Form von einer Standardsituation gelang, konnte Gerhards einen Fehler im Spielaufbau der Gästemannschaft ausnutzen und blieb alleinstehend vor dem Torwart ruhig und vollendete zum 4:0. Der Ehrentreffer sollte an diesem Tag zwar nicht stören, jedoch muss in Zukunft konsequenter bei Standardsituationen gearbeitet werden. Durch sehr viele zurückgelegte Wege im Mittelfeld durch Schwarz und Hamelmann sowie das aggressive Anlaufen im
Sturm durch de Marco und Caputo war es dann auch an der Zeit frische Leute zu bringen die sich in Form von Hufschmidt und Wiesen perfekt eingebracht haben. Vor Spielbeginn war die klare Ansage, dass wir das Spiel früh entscheiden müssen, damit der Coach am Ende Handlungsfreiheit bei den Auswechslungen haben kann. Kenner der SG 92 kommen aufgrund der letzten Wochen gerade wohl noch ins Staunen, aber er hat natürlich mitgespielt und sein siebtes Saisontor erzielt. Nach einem Freistoß von Nießen aus der eigenen Hälfte war es dann auch Linden der per Kopf das 5:1 und gleichzeitig den Endstand erzielte.
Viel wichtiger als das Ergebnis war an diesem Tag jedoch die Einwechslung von Rühr, der nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch die ersten Einsatzminuten nach über einem halben Jahr Pause bekommen hat. Wir wissen um deine Qualität und sind froh dich wieder in unseren Reihen zu haben!
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Zum Schluss ist noch zu sagen, dass der Sieg am Ende in Ordnung geht und der Derbysieg in vollen Maße gefeiert wurde. Die Runde Wodka-Lemon im Schleidener Bistro geht auf den zweiten Coach Dedi!!
Bericht von: Andre Gerhards

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